Berlin
Bauherr: MIB - Märkische Ingenieur Bau GmbH
Architekt: Arnold & Gladisch Architekten
In Berlin-Buckow entsteht generationsübergreifendes Wohnen in zwei Wohngebäuden. Eines der Häuser richtet sich mit einer Kombination aus 1- bis 2-Zimmer Wohnungen und einer Tagespflege mit betreutem Wohnen an ältere Menschen. Das andere Haus spricht mit seinen größeren Wohnungen und einer Kita vor allem an junge Familien an. Die Fassade beider Häuser ist begrünt.
Berlin
Bauherr: degewo
Architekt: DAHM Architekten + Ingenieure GmbH
Im Berliner Stadtteil Treptow-Köpenick entsteht ein neues Wohnquartier mit zwei- bis viergeschossigen Mehrfamilienhäusern. Dieses „Quartier der Vielfalt“ bietet Wohnraum für Menschen mit ebenso vielfältigen Bedürfnissen: Es entstehen reguläre sowie soziale Mietwohnungen, Raum für betreutes Wohnen, Geflüchtete und eine Kita. Auch Gewerbeeinheiten finden ihren Platz.
Der Bauherr legt bei seinem Projekt großen Wert auf Nachhaltigkeit und lässt das Quartier in ressourcenschonender (durch Verwendung von 25% recyceltem Beton) Holzhybridbauweise entstehen. Neben einem Fernwärmeanschluss und PV-Anlagen legen auch die Außenanlagen Wert auf umweltfreundliche Freizeitgestaltung. Alle Innenhöfe werden begrünt, Außenanlagen bieten Platz zum Verweilen (überdachte Pavillons, Brunnen, Beachvolleyball, Streetball, Fahrradstellplätze). Begrünte Dächer und Fassaden leisten ebenfalls ihren Beitrag zum Klimaschutz.
Berlin
Bauherr: degewo AG
Architekt: Arnold & Gladisch Architekten
Die beiden achtgeschossigen Wohngebäude der degewo AG sind im Erdgeschoss miteinander verbunden und beinhalten 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen, welche teils gefördert und teils barrierefrei gestaltet wurden. Im Erdgeschoss entsteht ein Café sowie eine Soziale Personenbetreuung für Hilfe im Alltag.
Das Gebäude erfüllt den Energieeffizienzstandard KfW 40 mit umweltfreundlichem Wärmeanschluss und begrünter Dachfläche.
Potsdam
Bauherr: ProPotsdam GmbH
Architekt: S&P Sahlmann GmbH, Potsdam
Auf dem ehemaligen Straßenbahndepot der Potsdamer Verkehrsbetriebe entsteht auf mehreren Baufeldern eine neue innerstädtische Wohnanlage, die „Kolonie Daheim“. Der Bauherr errichtet hier neben gefördertem Wohnungsbau, auch Gewerbeeinheiten und großzügige, bepflanzte Innenhöfe in der Teltower Vorstadt.
Die Gebäudekonzeption richtet sich nach KfW-Effizienzhauses BEG 40. Planerische Elemente sind hier die Implementierung von Fernwärme, Tiefengeothermie, Wärmepumpen, PV- und Solarthermie-Anlagen und Elektromobilität. Man folgt dem Grundsatz, das Bauvorhaben umwelt- und ressourcenschonend zu realisieren und ein Höchstmaß an Umweltverträglichkeit zu erzielen. Gründächer tragen hier ebenfalls zu einer Verbesserung des Klimas und zu dauerhaft gesunden Lebensbedingungen bei.
Eberswalde
Bauherr: BUWOG Bauträger GmbH
Architekt: Stephan Höhne Gesellschaft von Architekten mbH
Auf dem Gelände an der Rudolf-Breitscheid-Straße entsteht ein Wohnquartier mit Miet- und Eigentumswohnungen, welche auf größere Familien, Singles und Paare zugeschnitten wurden und ebenfalls barrierefreien Wohnraum für ältere Menschen bietet.
Das Bauvorhaben mit Blick auf den gegenüberliegenden Fluss, die Schwärze, legt durch seine Nähe zum Botanischen Garten das Augenmerk auf eine naturnahe Gestaltung. Alle Wohnungen des Quartiers verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse, grüne Wohnhöfe mit Spielplätzen laden ihre Bewohner zum Verweilen ein. Das Gebiet gewinnt Wärme und Strom durch den Einsatz von Geothermie.
Wandlitz
Bauherr: Gemeinde Wandlitz
Architekt: TRU ARCHITEKTEN
In der Gemeinde Wandlitz entsteht in unmittelbarer Nähe zum „Barnim Panorama“ eine Kita in kompletter Holzbauweise. Das „Barnim Panorama“ verbindet das Naturparkzentrum mit dem Agrarmuseum des Ortes und wird die Natur- und Umweltbildung nachhaltig in die Kinderbetreuung mit einbeziehen. Das Gebäude ist eingeschossig und architektonisch so in die Natur eingebracht, dass es sich vollständig ins landschaftliche Bild des Standortes einfügt. Die Dächer der Kita tragen zum einen die Module der PV-Anlagen (zur Versorgung der Küche mit Strom), zum anderen die Verantwortung gegenüber Tieren und Pflanzen, welche dort durch die durchgehende Begrünung neuen Lebensraum gestalten können.
Der Bauherr errichtet seine Kita nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) Standard Silber, wobei vor allem die Holzbauweise die und Energieversorgung mittels Geothermie und Photovoltaik eine Rolle spielen.
Seitens der Technischen Gebäudeausrüstung finden sich weitere Merkmale wie: Mechanische Be- und Entlüftung, Flächenheizung (Heiz- und Kühlbetrieb), Küchentechnik und E-Mobilität in Bauvorhaben wieder.